*Hinweis: Alle Inhalte auf dieser Website dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung oder Kauf-/Verkaufsempfehlung dar. Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Für Entscheidungen, die auf Grundlage der bereitgestellten Informationen getroffen werden, wird keine Haftung übernommen.
Marktüberblick
02.03.2026 - 06.03.2026
Hier wird das aktuelle Marktumfeld für Swing-Trader eingeordnet. Ein strukturierter Überblick über Marktphase, Umfeld und relevante Einflüsse, der jede Woche aktualisiert wird und der Orientierung sowie Vorbereitung dient.
Die wichtigsten Termine
Hier kann es zu erhöhter Volatilität kommen!
Serviceliste
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Mo. 02.03.2026Listenelement 2
Veröffentlichungen:
08:00
- Einzelhandelsumsätze Deutschland (Monat) (Jan)
09:55
- Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe Deutschland (Feb)
15:00
- EZB-Präsidentin Lagarde spricht
15:45
- Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe (Feb)
16:00
- ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe (Feb)
Einzelhandelsumsätze messen die tatsächliche Konsumnachfrage der Verbraucher und sind ein direkter Indikator für wirtschaftliche Stärke.
Der Einkaufsmanagerindex (EMI) ist ein Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung und basiert auf Umfragen unter Einkaufsleitern.
Die Worte der EZB-Präsidentin können Hinweise auf eine Änderung der europäischen Geldpolitik enthalten.
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Di. 03.03.2026Listenelement 1
Veröffentlichungen:
11:00
- Verbraucherpreisindex (VPI) (Jahr) (Feb) EUR
- Statement zur Frühjahrsprognose GBP
Verbraucherpreis-Daten geben Aufschluss über die Inflationsentwicklung und beeinflussen damit unmittelbar die Zinserwartungen an den Finanzmärkten.
Das „Statement zur Frühjahrsprognose“ ist eine wirtschaftspolitische Erklärung der britischen Regierung, in der die aktuelle Haushaltslage, Wachstumsprognosen und geplante finanzpolitische Maßnahmen vorgestellt werden.
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Mi. 04.03.2026Listenelement 3
Veröffentlichungen:
02:30
- Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe (Feb) CHINA
09:55
- Einkaufsmanagerindex (EMI) Dienstleistungen Deutschland (Feb)
10:30
- Pressekonferenz der SNB
14:15
- ADP Beschäftigungsänderung (Feb)
15:45
- Einkaufsmanagerindex (EMI) Dienstleistungen (Feb)
16:00
- ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Dienstleistungen (Feb)
16:30
- Rohöllagerbestände
Der Einkaufsmanagerindex (EMI) ist ein Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung und basiert auf Umfragen unter Einkaufsleitern.
Die Pressekonferenz der Schweizerischen Nationalbank (SNB) findet im Anschluss an ihre geldpolitische Lagebeurteilung statt. Dort erläutert die Notenbank ihre Zinsentscheidung, die Einschätzung zur Inflation sowie den wirtschaftlichen Ausblick für die Schweiz.
Die ADP-Beschäftigungsänderung misst die monatliche Veränderung der Beschäftigtenzahl im privaten Sektor in den USA. Sie wird vom Personaldienstleister ADP veröffentlicht und gilt als Vorlaufindikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls)
Die Rohöllagerbestände zeigen, wie sich Angebot und Nachfrage am Ölmarkt kurzfristig entwickeln.
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Do. 05.03.2026Listenelement 4
Veröffentlichungen:
14:30
- Erstanträge Arbeitslosenhilfe USA
18:00
- EZB-Präsidentin Lagarde spricht
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gelten als zeitnaher Indikator für die Lage am Arbeitsmarkt in den USA.
Die Worte der EZB-Präsidentin können Hinweise auf eine Änderung der europäischen Geldpolitik enthalten.
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Fr. 06.03.2026
Veröffentlichungen:
11:00
- EZB-Präsidentin Lagarde spricht
13:30
- Einzelhandelsumsätze (Monat) (Jan)
- Einzelhandelsumsätze - Kernrate (Monat) (Jan)
14:30
- Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft (Feb)
- Arbeitslosenquote (Feb)
- Durchschnittliche Stundenlöhne (Monat) (Feb)
Die Worte der EZB-Präsidentin können Hinweise auf eine Änderung der europäischen Geldpolitik enthalten.
Einzelhandelsumsätze messen die tatsächliche Konsumnachfrage der Verbraucher und sind ein direkter Indikator für wirtschaftliche Stärke.
Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft misst die monatliche Veränderung der Anzahl der Arbeitsplätze in den USA, ohne den Agrarsektor. Sie gilt als einer der wichtigsten Indikatoren für die Gesundheit des Arbeitsmarktes.
Die Arbeitslosenquote misst den Anteil der arbeitslosen Personen an der erwerbsfähigen Bevölkerung in den USA und gilt als zentraler Indikator für die Lage am Arbeitsmarkt.
Die durchschnittlichen Stundenlöhne zeigen, wie sich die Löhne der Arbeitnehmer in den USA entwickeln, und gelten als wichtiger Indikator für Lohninflation.
Weitere wichtige Ereignisse für die kommende Woche
Quartalsberichte der größten Unternehmen (Veröffentlichung)
Diese Woche stehen keine relevanten Veröffentlichungen an (Marktkap. >100 B USD)
Politisch / Global
- Treffen zwischen Bundeskanzler Merz und US-Präsident Trump – 3. März 2026
Politisch relevant ist ein Treffen zwischen Friedrich Merz und Donald Trump in Washington. Strategische Gespräche zwischen deutschen und US-Regierungsspitzen zu geopolitischen und wirtschaftspolitischen Themen können Marktrisikoprämien und Währungsbewegungen beeinflussen.
- Mobile World Congress (MWC 2026) – 2.–5. März
Der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona gilt als einer der weltweit größten Technologiekongresse. Große Tech-Aktionen, Produktankündigungen und strategische Aussagen großer Konzerne (z. B. indirekt über Zulieferer) können Stimmung in Tech-Sektor und Risikoassets beeinflussen.
CoT-Briefing
US-Dollar-Index
- Large Speculators: Spekulative Short-Positionen im US-Dollar sind signifikant ausgeweitet, was auf eine bearishere spekulative Einstellung gegenüber dem USD hindeutet.
- Commercials: Hedge-Positionen bzw. Absicherungen tendieren Long, repräsentativ für kommerzielle Händler, die Dollar-Risiken absichern.
- Non-Reportables: Kleinere Spieler im FX-Space bleiben meist neutral bis leicht Short.
Einordnung:
Die spekulative Haltung im US-Dollar bleibt
mehrheitlich bearish, wobei Großspekulanten Short-Exposure halten. Das zeigt eine übergeordnete Neigung, gegen Dollar-Stärke zu positionieren.
Aktienindizes – S&P 500
- Large Speculators: Deutlich Netto-Short positioniert – die spekulativen Non-Commercials halten aktuell mehr Short- als Long-Futures, was auf defensive Positionierung hindeutet.
- Commercials: Commercials halten Long - Absicherung gegen Kursverluste, typisch für Marktphasen, in denen Spekulanten vorsichtig sind.
- Non-Reportables: neutral bis leicht Long, was in der Regel geringe Aussagekraft hat, aber der kleineren Trader-Seite entspricht.
Einordnung:
Im S&P 500 deutet die CoT-Struktur auf eine
Defensiv-Positionierung der großen Spekulanten hin – sie sind eher short oder reduzieren Longs, während die Commercials Nettolong halten.
Gold
- Large Speculators: Netto-Long-Positionen sind vorhanden, mit leichten Zuwächsen oder Stabilität im Long-Einsatz der Fonds, was auf eine weiterhin bullische Grundposition deutet.
- Commercials: Commercials halten tendenziell Short-Absicherungen, typischerweise Hedger oder physisch orientierte Marktteilnehmer.
- Non-Reportables: Non-Reportables oft Long oder neutral, zeigt aktivere Teilnahme von kleineren Tradern auf der Long-Seite.
Einordnung:
Gold verbleibt CoT-seitig
bullisch neutral, ohne extreme Ausreißer, aber mit spekulativen Longs, die ein konstruktives Sentiment widerspiegeln.
Rohöl WTI
- Large Speculators: Spekulative Netto-Long-Positionen sind vorhanden und wurden zuletzt weiter aufgebaut, was ein Zeichen dafür ist, dass Fonds ihr Long-Exposure in Rohöl erhöht haben — zeigt anhaltendes spekulatives Interesse an steigenden Ölpreisen.
- Commercials: Commercials reduzieren teilweise ihre Short-Positionen bzw. decken ab, was typischerweise bedeutet, dass Hedger ihre Absicherungen zurückfahren.
- Non-Reportables: Kleinere Marktteilnehmer tendenziell net-long, aber ohne extreme Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche.
Einordnung:
CoT-seitig ist die Long-Neigung der Spekulanten in Rohöl eine der größten Positionierungsbewegungen, was typischerweise
Konsensbullishness
signalisiert, solange diese nicht in Extrembereiche überhitzt ist.
CoT Gesamtfazit
- Rohöl: CoT-Positionierung ist bullisch orientiert, mit Ausweitungen der spekulativen Net Longs.
- US-Aktien (S&P 500): Spekulative Akteure sind aktuell defensiv bzw. netto short, was auf geringere Risikobereitschaft hindeutet.
- US-Dollar: Breiter spekulativer Short-Bias bei Large Speculators.
- Gold: Die spekulativen Positionen bleiben Long, ohne extreme Auf- oder Abbaubewegung.
Positionsstand: Dienstag, 24.02.2026
(Commitments of Traders Report, CFTC)
Marktkommentar für Swing-Trader
Warnung – Mögliche Marktreaktion am Montag
Aufgrund der weiter eskalierenden militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und dem Iran sowie der damit verbundenen geopolitischen Unsicherheit ist zu erwarten, dass die Finanzmärkte am Montag mit starken Gaps und erhöhter Volatilität eröffnen.
US-Indizes
Die US-Aktienmärkte zeigen aktuell eine seitwärts bis leicht rückläufige Stimmung mit erhöhter Volatilität. Nach jüngsten Verlusten bei den großen Indizes – Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq – liegen die Kurse wieder unter wichtigen Widerständen, nachdem der technologische Sektor und defensive Titel zugleich unter Druck standen.
Die Marktbreite bleibt begrenzt: Eine kleine Zahl von Titeln trägt oft den Großteil der Bewegung, während viele andere Aktien stagnieren oder rückläufig sind. Gleichzeitig drücken geopolitische Risiken und Unsicherheiten rund um KI-Themen sowie Inflations- und Zinsfragen auf die Stimmung.
Für Swing-Trader bedeutet das:
Das Umfeld ist
nicht eindeutig trendbestimmt, sondern volatil und
range-betont. Richtungsentscheidende Breakouts benötigen klare Bestätigung. Geduld,
klare Levels und diszipliniertes Risiko-Management sind angesichts der Unsicherheit zentral.
Gold (XAU/USD)
Gold bewegt sich derzeit weiterhin in einer bestätigten Erholungsphase, nachdem der Preis nach dem markanten Rücksetzer wieder deutlich zulegte und mehrere Wochengewinne zeigte. Spot-Gold notiert wieder über ca. 5.200 USD je Feinunze und setzt damit die Rally fort, die durch Risikoaversion und Safe-Haven-Nachfrage getragen wird.
Aktuelle Impulse kommen vor allem aus anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und der Nachfrage nach Absicherung, was Gold hilft, sich über wichtigen Unterstützungszonen zu halten. Der Markt testet sogar neue kleinere Trendhochs, was auf eine zunehmende Käuferdominanz hindeutet.
Für Swing-Trader bedeutet das:
Das Umfeld bleibt
grundsätzlich bullisch und trendfreundlich, auch wenn kurzfristige Rücksetzer möglich sind. Entscheidend ist jetzt, ob Gold seine
Erholung stabilisiert und Anschlussbewegungen zeigt, statt nur technische Gegenbewegungen zu laufen. Geduld und diszipliniertes Risiko-Management bleiben in diesem Umfeld zentral.
EUR/USD
Der EUR/USD-Wechselkurs bewegt sich aktuell in einer engen Range um etwa 1,18 USD, mit relativ stabilen, aber wenig richtungsweisenden Schwankungen in den letzten Tagen und Wochen.
In den letzten Wochen hat sich der Kurs mehrfach um diese Marke etabliert, nachdem ein früherer Ausbruchsversuch über 1,20 USD wieder abgegeben wurde.
Makroökonomisch zeigen sich mehrere Einflüsse:
- US-Dollar-Positionierung ist volatil, da geopolitische Nachrichten und Unsicherheiten den US-Dollar beeinflussen.
- Analysten sehen EUR/USD weiterhin in einer Seitwärtsbewegung mit leichter Tendenz zur Stabilität, solange keine klaren Impulse aus Geldpolitik oder Daten kommen.
Für Swing-Trader bedeutet das:
Das Währungspaar verharrt derzeit
ohne klaren Trend, mit einer ausgeprägten Range. Impulsbewegungen sind da, aber bislang
keine nachhaltige Richtung durchbrochen. Ein Ausbruch über oder unter die bekannten Range-Marken würde wieder klare Chancen eröffnen, bis dahin bleibt selektives Trading und klare Level-Beobachtung wichtig.
Rohöl WTI
WTI-Rohöl zeigt derzeit spürbare Stärke und erhöhte Preisniveaus, was sich in den letzten Tagen auch in deutlich höheren Notierungen widerspiegelt. Der Ölpreis ist mehrfach über ca. 65 – 67 USD pro Barrel gehandelt worden und bewegt sich nahe mehrmonatigen Hochs, getragen von geopolitischen Spannungen, die die Risiko- und Angebotslage in den Energiemärkten beeinflussen. Der Markt hat damit Anzeichen für eine trendfreundliche Phase und strukturelle Käuferdominanz gezeigt.
Aktuelle geopolitische Entwicklungen – darunter militärische Spannungen im Nahen Osten und Störungen im Strait of Hormuz – haben gleichzeitig zu Risikoaufschlägen im Ölmarkt geführt, was den Preis zusätzlich gestützt hat. Analysten sehen kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial bei erhöhter Volatilität, sollte die Lage weiter eskalieren.
Für Swing-Trader bedeutet das:
Das Marktumfeld für WTI bleibt
trendfreundlich, wobei jüngste geopolitische Risk-Off-Impulse die Angebots- und Risikoprämien nach oben treiben. Entscheidend ist, ob sich dieser positive Bias auch bei zwischenzeitlichen Rücksetzern
bestätigt und Anschlussbewegungen entstehen – insbesondere an den relevanten Unterstützungs- und Widerstandsniveaus.
Überraschungen und Ausreißer der letzten Woche
Geopolitisch getriebene Rohstoff- und Stimmungsreaktion
Die überraschende Militäraktion von US und Israel gegen Iran führte zu erhöhter geopolitischer Unsicherheit, was zu starken Bewegungen bei Rohstoffen und Risikoassets führte. Als Folge gewann Öl deutlich an Volatilität und Preisniveau, da die mögliche Unterbrechung von Lieferwegen (z. B. durch den Strait of Hormuz) im Fokus stand. Gleichzeitig kam es zu verstärkten Safe-Haven-Käufen bei Gold, was ebenfalls als Ausreißerwirkung zu werten ist.
Aktienmarkt-Reaktionen – breite Bewegung nach Daten & Ereignissen
Die großen US-Indizes reagierten spürbar auf Inflationsdaten und geopolitische Nachrichten: am Freitag beendeten S&P 500, Dow Jones und Nasdaq die Woche mit deutlichen Verlusten, nachdem heißere Inflationserwartungen wieder ins Blickfeld gerieten und Risikoaversion zugenommen hat.
Einzelaktien:
- Hyundai Motor Company +32,42 %
- Netflix, Inc. +22,33 %
- Novo Nordisk -20,96 %
- American Express Company -10,77 %
Zusammenfassung - Worauf kommt es diese Woche an?
Geopolitische Unsicherheit & Energiepreise
Nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten bleibt die geopolitische Lage ein dominierender Faktor. Die Risiken rund um den Strait of Hormuz und mögliche Lieferunterbrechungen treiben die Ölpreise weiter nach oben und beeinflussen Risiko- und Safe-Haven-Märkte stark. Aktien und Rohstoffe könnten zu Wochenbeginn mit starker Volatilität auf geopolitische Nachrichten reagieren.
Arbeitsmarkt & makroökonomische Daten
Auch wenn der Wirtschaftskalender nicht übervoll ist, konzentrieren sich viele Marktteilnehmer auf Schlüsselindikatoren wie den US-Arbeitsmarktbericht und PMI-Daten, die als Frühindikatoren für die Konjunktur gelten.
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