Hinweis: Alle Inhalte auf dieser Website dienen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung oder Kauf-/Verkaufsempfehlung dar. Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Für Entscheidungen, die auf Grundlage der bereitgestellten Informationen getroffen werden, wird keine Haftung übernommen.

Zwischen Illusion und Realität: Was Trading wirklich erfordert

Möchtest du weiterhin Daytrading-Strategien verfolgen, bei denen dir suggeriert wird, du könntest bereits in wenigen Wochen deinen Job kündigen?
Das steht dir selbstverständlich frei. Die Realität ist jedoch, dass Trader auf diesem Weg
Zeit, Kapital und Vertrauen verlieren.


Trading ist weder Glücksspiel noch ein schneller Weg zu garantiertem Reichtum – insbesondere nicht ohne
fundiertes Risikomanagement.

Wenn du bereit bist, Trading als ernsthaftes Handwerk zu begreifen und langfristig zu lernen, solltest du Entscheidungen nicht dem Zufall überlassen.

Dieser Lernpfad vermittelt ein
realistisches Verständnis davon, was Trading wirklich bedeutet – und unter welchen Voraussetzungen es möglich ist, sich dieses Geschäft über Jahre hinweg aufzubauen.

So lernst du echtes Swing-Trading

Der Aufbau meines Lernmaterials ist klar, praxisnah und leicht nachvollziehbar.

Dein Lernweg ist in drei klare Bereiche unterteilt – du kannst genau dort starten, wo du gerade stehst.

Vom Verständnis der Grundlagen bis zur vollständigen Swing-Trading-Strategie lernst du Schritt für Schritt, wie du richtig an den Markt gehst.

Die wichtigsten Grundlagen des Tradings:


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Lerne wie Swing-Trading funktioniert:


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*Das kostenpflichtige Lernmaterial wird dir nach dem Kauf per E-Mail zum PDF-Download zur Verfügung gestellt. Es gehört dir und du kannst in deinem eigenen Tempo lernen. Die Strategie ist auch für Vollzeit-Berufstätige geeignet.

Warum Next-Swing sich von anderen Lernangeboten und Signalgebern abhebt

Viele Trading-Kurse versprechen schnelle Gewinne und wecken Erwartungen, die in der Realität selten erfüllt werden. Mein Ansatz ist ein anderer: Ich setze auf Struktur, Logik und Disziplin – drei Faktoren, die im Trading langfristig den Unterschied machen.
  Statt kurzfristige Ergebnisse in den Vordergrund zu stellen, vermittle ich dir ein klares Verständnis dafür, warum sich Märkte bewegen und wie du diese Bewegungen systematisch für dich nutzen kannst.


  Du lernst Trading wie ein Handwerk: Schritt für Schritt, aufeinander aufbauend und mit Fokus auf nachhaltigem Erfolg. Kein blinder Aktionismus, kein Zufall – sondern ein methodischer Weg, der dir hilft, mit einem klaren Plan und innerer Ruhe an den Markt zu gehen und deine Entwicklung als Trader langfristig voranzubringen.

Ergebnisse meiner Strategie

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Über mich

Meinung: "Swing-Trading ist besser als Buy-and-Hold"


Eine These, die bei vielen Investoren auf Ablehnung stößt. In diesem Beitrag möchte ich diese Aussage sachlich einordnen und nachvollziehbar begründen.

 „Sicher“ heißt an der Börse nicht „immer investiert“

Langfristiges Investieren wird häufig als die sicherste Form der Geldanlage dargestellt. Die Argumentation ist bekannt: Märkte steigen langfristig, Rückschläge gleichen sich mit der Zeit aus.
Doch diese Sichtweise greift zu kurz – denn sie setzt stillschweigend voraus, dass Anleger
große Verluste emotional, finanziell und zeitlich durchhalten können.

Dieser Artikel vertritt bewusst eine klare Meinung:
Aus Sicht der aktiven Risikokontrolle kann Swing-Trading robuster sein als reines Buy-and-Hold-Investieren.


Die historische Realität: Große Crashs sind keine Ausnahme

Große Markteinbrüche sind kein theoretisches Risiko, sondern Teil der Börsengeschichte.

Besonders eindrücklich ist der Blick auf den Nasdaq 100:


2000–2003 (Dotcom-Crash): ca. −80 %


2007–2009 (Finanzkrise): ca. −54 %


Wer im
März 2000 in den Nasdaq 100 investiert hätte, benötigte rund 16 Jahre, um nominal wieder den Einstiegskurs zu erreichen.

Diese Zahlen zeigen: „Langfristig“ kann bedeuten, ein Jahrzehnt oder länger auf Erholung zu warten.


Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob sich Märkte irgendwann erholen, sondern:
Warum sollte ein solcher Einbruch in Zukunft ausgeschlossen sein?


Das Grundproblem von Buy and Hold: Risiko wird akzeptiert, nicht begrenzt

Beim klassischen Buy-and-Hold-Ansatz gilt:

  • Positionen werden gehalten
  • Verluste werden ausgesessen
  • Zeit soll das Risiko neutralisieren


Doch genau hier liegt das strukturelle Risiko:

  • Drawdowns sind nicht definiert
  • Kapital ist jahrelang gebunden
  • psychische Belastung ist extrem
  • Handlungsfähigkeit geht verloren

Buy and Hold ist nicht gegen Crashs abgesichert - es nimmt sie bewusst in Kauf.


„Buy and Hold mit Risikomanagement“ – Theorie vs. Praxis

Oft wird argumentiert, dass langfristiges Investieren durchaus abgesichert werden könne, etwa durch:

  • Trendfilter
  • taktische Asset-Allokation
  • Rebalancing
  • Gold als Absicherung

Ein Blick auf den Crash 2000–2003 zeigt jedoch, wie begrenzt diese Instrumente in der Praxis waren.


Trendfilter: Mechanisch sinnvoll, praktisch schwierig

Gleitende Durchschnitte oder Trendfilter hätten theoretisch frühzeitig Verkaufssignale geliefert. In der Realität bedeutete das jedoch:

  • viele Fehlsignale
  • späte Wiedereinstiege
  • jahrelange Underperformance
  • hohe psychologische Hürden


Viele Anleger hätten:

  • Signale ignoriert
  • Strategien mitten im Drawdown abgebrochen
  • oder deutlich zu spät reagiert

Trendfilter reduzieren Risiken, aber sie verhindern keine großen Verluste zuverlässig.


Taktische Allokation: Dämpfung statt Absicherung

Eine Umschichtung in Anleihen, Cash oder Gold hätte den Verlust reduziert – aber nicht verhindert.

Gerade im Dotcom-Crash:

  • fielen Aktien massiv
  • boten Anleihen nur begrenzten Schutz
  • fiel Gold in der Anfangsphase ebenfalls

Korrelationen stiegen, Diversifikation wirkte nur eingeschränkt.

Das Portfolio fiel weniger – aber immer noch deutlich zweistellig.


Rebalancing: In strukturellen Crashs sogar problematisch

Rebalancing bedeutet, gefallene Positionen nachzukaufen.
In einem mehrjährigen Abwärtstrend wie 2000–2003 hätte das bedeutet:

  • wiederholt Kapital in einen strukturell schwachen Markt zu lenken
  • Verluste zu verlängern statt zu begrenzen

In solchen Phasen wirkt Rebalancing nicht stabilisierend, sondern verschärfend.


Gold als Absicherung: Ein verbreiteter Irrtum

Im Crash kann Gold ebenfalls fallen.

  • Gold bot keinen sofortigen Schutz
  • es wirkte erst nach dem Hauptcrash
  • als kurzfristiger Hedge ungeeignet
  • als langfristiger Diversifikator nur begrenzt hilfreich

Gold schützt nicht vor Drawdowns - es schützt allenfalls vor langfristigem Vertrauensverlust in Währungen.


Die unbequeme Wahrheit über Buy-and-Hold-Absicherung

Viele Absicherungsstrategien funktionieren:

  • rückblickend
  • unter idealisierten Annahmen
  • mit perfekter Disziplin


In der Praxis jedoch:

  • kommen Signale zu spät
  • werden Regeln emotional gebrochen
  • geben Anleger Strategien im falschen Moment auf


Buy and Hold mit Risikomanagement ist theoretisch möglich – praktisch aber extrem anspruchsvoll.


Swing-Trading: Ein grundsätzlich anderer Risikobegriff

Swing-Trading verfolgt eine andere Philosophie:

  • Risiko wird vor dem Einstieg definiert
  • Verluste sind begrenzt
  • Kapital bleibt beweglich
  • kein jahrelanges Aussitzen


In einem Crash-Szenario:

  • wären Long-Positionen längst ausgestoppt
  • Verluste wären kontrolliert
  • das Konto würde nicht monatelang mit dem Markt fallen


Swing-Trading reagiert auf Crashs – es erträgt sie nicht passiv.


Abwärtstrends: Risiko oder Chance?

Ein weiterer struktureller Vorteil:

  • Buy and Hold leidet unter fallenden Märkten
  • Swing-Trading kann sie aktiv nutzen


Abwärtstrends:

  • erzeugen oft klare, dynamische Bewegungen
  • lassen sich über Short-Positionen handeln
  • sind keine Ausnahmesituation, sondern Marktphasen


Was für Investoren ein Desaster ist, kann für Swing-Trader ein normales Marktumfeld sein.


Rendite vs. Robustheit: die ehrliche Abwägung

Ja, es ist korrekt:

  • In vielen Phasen hätte Buy and Hold höhere Kursgewinne erzielt
  • Langfristige Aufwärtstrends belohnen Geduld


Aber:

  • diese Rendite wird mit unkalkulierbaren Drawdowns erkauft
  • der Zeitpunkt des Einstiegs ist entscheidend
  • das maximale Risiko bleibt offen


Swing-Trading verzichtet bewusst auf:

  • permanente Marktexponierung
  • maximale Trendstrecken


und priorisiert:

  • Kapitalerhalt
  • Risikokontrolle
  • Handlungsfähigkeit


Sicherheit neu definiert

Swing-Trading ist nicht sicher, weil es keine Verluste gibt.
Es ist robuster, weil:

  • Verluste begrenzt sind
  • kein einzelnes Ereignis existenziell wird
  • Kapital jederzeit neu eingesetzt werden kann


Sicherheit an der Börse bedeutet nicht, Verluste zu vermeiden, sondern sie kontrollierbar zu halten.


Fazit: Zwei Ansätze – zwei Risikophilosophien

Langfristiges Investieren:

  • akzeptiert große Drawdowns
  • setzt auf Zeit als Lösung
  • ist nicht aktiv gegen Crashs abgesichert


Swing-Trading:

  • begrenzt Risiken konsequent
  • reagiert auf Marktphasen
  • bleibt auch in Extremereignissen handlungsfähig


Dieser Artikel behauptet nicht, dass Swing-Trading risikolos oder grundsätzlich überlegen ist. Er zeigt vielmehr:

Swing-Trading und Buy and Hold basieren auf völlig unterschiedlichen Annahmen über Risiko, Zeit und Kontrolle.

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